Neulich beim Mittagessen: Bär von Bienenzüchter verklagt

Bei bab.la dreht sich ja alles um Sprachen, und damit natürlich auch um Länder. Neulich beim Mittagessen hatten wir wieder einmal ein interessantes Gespräch über fremde Länder und fremde Sitten…

Die aufmerksamen babla-Blog-Leser unter Euch (also alle drei, har har) werden feststellen, dass wir erst vor kurzem direkt vom Mittagstisch weg eine eklige Geschichte über deutsche Blutwurst gepostet haben. Nun also mehr davon.

Unsere mazedonische Mitarbeiterin erzählte uns nämlich (beim Mittagessen, richtig!), dass in Mazedonien neulich ein Bär von einem Bienenzüchter vergeklagt worden sei. Warum? Ganz einfach: Der Bär hatte dem Züchter den Honig weggefressen. Das fand der Züchter gar nicht lustig – und verklagte den Bären. Dieser erschien nicht vor Gericht (wobei das sicherlich lustig gewesen wäre) und wurde prompt für schuldig befunden. Somit ist der Bär vorbestraft – und muss für den gefressenen Honig aufkommen. Glücklicherweise springt der Staat an dieser Stelle für den Bären ein und entschädigt den Züchter für den gefressenen Honig, da der Bär für den entstandenen Schaden nicht aufkommen kann (oder so ähnlich). Hier der Beweis:

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Und jetzt kommt der Kalauer zum Abschluss: Da soll noch einer sagen “There is no such thing as a free lunch“. Von wegen…

So – genug der schlechten Witze für heute,

Thomas

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