bablas Wort des Monats Februar

Liebe Weihnachtsmänner und Osterhasen!

Kurz nach dem Fest der Liebe steht uns nun nächste Woche wieder ein Fest bevor: Kaum ist Weihnachten (auch aus der Kalorien-Sicht) verdaut, bahnt sich Ostern an. Weihnachts-Osterhasen, Ostereier und zwischendurch ein großer Schluck Eierlikör. Na dann Prost. An dieser Stelle der dezente Hinweis, dass es neben Weihnachten und Ostern noch weitere schöne Feste gibt, wie z.B. St. Patrick. Wer St. Patrick nicht kennt, dem sei unser fabelhafter “Prepare for St. Patrick“-Test ans Herz gelegt. Übrigens: Wer mehr als 60% schafft, ist ein Ire im Herzen! 🙂

So, das war aber eigentlich gar nicht das Thema dieses Beitrags. Eigentlich wollen wir heute über bablas Wort des Monats sprechen. Der Februar war etwas länger als sonst üblich… und hat uns einige Sprachschätze und Sprechdurchfälle beschert.

1. Wellness-Wahn. Fenchelsuppe, gedünsteter Fisch mit Gemüse, dazu Kräutertee. Danach Darmreinigung und Schokoladen-Maske. Na schönen Dank. Endlich bringt die Sueddeutsche die Wellness-Hysterie auf den Punkt. Sehr schön!

2. Pfushi. Ebenfalls die Sueddeutsche beklagt den Niedergang des japanischen Gerichtes vom exklusiven Essen zum Fastfood. Treffend.

3. meinVZ. Die Jungs von StudiVZ setzen ihre VZ-Reihe fort und gründen eine neue Community oberhalb von StudiVZ namens meinVZ. Wir finden: Einfach auf den Punkt gebracht.

4. Mehrraumgastronomie. Nicht übel, oder? Dieser sperrige Begriff ist unter Politikern in Mode gekommen, seit es das Rauchverbot in Kneipen gibt und die Raucher in abgetrennten Bereichen sitzen.

5. Recruitainment. Aua. Meine Finger schmerzen, während ich dieses Wort tippe. Was soll das eigentlich sein? Ganz einfach: Man mixe Recruiting mit interaktiven, unterhaltsamen Inhalten (Stichwort: web 2.0-Elemente –> aha!) und heraus kommt Recruitainment. Ob man das ernst nehmen soll und muss?

6. Spionagesteuer, Spitzelsteuersatz & Hinterziehungsstiftung. Der letzte Steuerskandal um diverse Persönlichkeiten hat auch etwas Gutes. Er beschehrt uns kleine Sprachschätze namens Spitzelsteuersatz, Spionagesteuer und Hinterziehungsstiftung. Süß.

Aus diesen Kandidaten fällt eine treffende Auswahl natürlich schwer… Was sagt Ihr?

Soviel für den Moment, Thomas

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  1. also Pfushi ist ja der absolute Favorit! Wenn man sich die Ketten z.B. in München anschaut, die wie Pilze aus dem Boden sprießen und einem versprechen, dass man soviel essen darf, wie man kann (Flateratefressen), erinnert das doch eher an McDonalds als an das exklusive und exquisite japanische Essen.

  2. Wellness-Wahn ist gähnend langweilig. Dass die Zeitungen das immer noch breittreten. Pfushi ist mein Favorit, ganz knapp dahinter dann Hinterziehungsstiftung 🙂

  3. Pfushi ist naheliegend und eine nette, treffende Wortschöpfung. Charmanter finde ich aber tatsächlich die ganzen Steueroasenbegriffe – denn damit hatte ich mich noch nie befasst und so waren sie komplett neu. Fein!

  4. PFUSHI!!!! AUF JEDEN FALL!!!!

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