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Wir ziehen um!

Adé, Garage – willkommen, Büro! Nach sechs Wochen Aufenthalt im Krankenhaus äh in der Garage sind wir heute in unser erstes richtiges Büro gezogen. Man glaubt es kaum: Es gibt Schreibtische, Schreibtischstühle und sogar eine Teeküche. Na gut, ein Telefon gibt es noch nicht, aber das wäre ja auch der Himmel auf Erden gewesen…

Wir präsentieren stolz ein arbeitsames Foto vom neuen Büro:

 Neues Büro

Notaufnahme bab.la

Wir haben in unserer Garage ja schon viel erlebt… bis heute. Es klopft an der Tür und ein älterer Herr erkundigt sich höflich nach dem Krankenhaus. Unsere Standard-Antwort (“Krankenhaus gibts nicht mehr”) nimmt er gelassen auf, bittet dann aber freundlich um einen Stuhl, da ihm sehr übel sei. Anschließend bittet er noch um eine Tüte, damit er sich übergeben könne. Es stellt sich heraus: Ein medizinischer Notfall. Wir leisten professionelle medizinische Erstversorgung mit einer Kotztüte, einem Glas Wasser und einem Stuhl. Kurz darauf kommt der von uns gerufene Notarztwagen und kümmert sich um den Herrn… Puh – was für ein Start in den Tag.  

Was lernen wir daraus? Neuer Eintrag im Wörterbuch: Kreislaufkollaps – circulatory collaps

 Thomas

Vattenfall

In diesen Tagen ist man ja skeptisch, wenn ein Herr von Vattenfall vor der Türe steht… so war es jedenfalls heute Morgen, und wir nahmen unsere Funktion als Ersatz-Hausmeister wie immer brav war. (Offensichtlich liest niemand den Zettel “Wir sind nicht die Hausverwaltung” auf unserer Tür.)

Der gute Herr von Vattenfall versuchte jedenfalls vergeblich, Hausverwaltung und/oder Vermieter zu erreichen. Dann sagte er neckisch zu uns: “Na, dann schalten Sie den Laptop schonmal aus.” Wie, was, wo? Ein Start-Up ohne Strom? Auf unsere (zugegeben etwas provokative) Rückfrage, ob Vattenfall in diesen Tagen Strom sparen müsse, erwiderte er nur knapp: “Nein, das nicht. Aber Ihre Vermieter haben die Rechnung nicht bezahlt. Es sind über 2.000 Euro offen. In zehn Minuten stelle ich den Strom im Haus ab.” Au weia. Leichte Panik kommt auf, hektisches Telefonieren setzt ein, dann ist der Vermieter endlich da. Der Herr von Vattenfall begrüßt ihn mit den Worten “So, Freundchen, wir müssen uns mal unterhalten…”.

Fazit: Der Strom funktioniert noch. Es ist also alles nochmal gutgegangen, es gab wohl Probleme bei der Rechnungszuordnung. Haarscharf sozusagen, ähnlich wie in Brunsbüttel… 🙂

Thomas

Neu im Programm: Der Chefsessel

Nach dem dramatischen Stuhl-Vorfall (wir berichteten exklusiv) haben wir nun alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, dass sich solch ein Vorfall nicht nochmals ereignet: Es gibt einen neuen Stuhl. Gleiches Modell. Laut Vermieter: “von der Metro, Spitzenpreis.” Gut, dann kann ja nix mehr passieren.

Für die Träumer und Visionäre unter uns gibt es nun mal einen Blick direkt vom Chefsessel auf die Alster bei Sonnenuntergang…

Thomas

blick vom chefsessel auf die alster

Jemand sägt an meinem Stuhl!

Aufregung im Büro! Wie heißt es doch: Die meisten Unfälle passieren zu Hause. Und am Arbeitsplatz. Und tatsächlich war es so: Während eines Telefonates wippte ich locker-lässig mit meinem Stuhl, was zur Folge hatte, dass der Stuhl mit einem dramatischen Krach in sich zusammenfiel. Glücklicherweise habe ich den Vorfall gerade so unverletzt überlebt… und konnte das Telefonat sogar liegend fortsetzen. Die Kommentare meiner Gesprächspartner waren allerdings wenig besorgt, sondern eher kühl und geschmacklos: “Da scheint Euer Finanzlage ja wohl nicht so gut zu sein…” und “Ich würde mir Sorgen machen, wenn Deine Kollegen jetzt schon an Deinem Stuhl sägen…”. Tsss, was soll man dazu noch sagen? Ich steige um auf Medizin-Bälle.

Thomas

 Saegestuhl

Wohnen nach Wunsch: Mehr Farbe im Büro

Wir lassen uns vom Dauerregen in Hamburg natürlich nicht beeindrucken und halten die Stimmung hoch. Was ist bitteschön in den Sommer gefahren, dass er sich so hinter den Wolken versteckt?

Als Kontrastprogramm zum düsteren Wetter haben wir uns Farbe ins Büro geholt. Frei nach dem Motto: Mit Farbe arbeitet es sich besser! Kostenpunkt der Kernsanierung unseres Büros: 0 Euro. Ein echtes Schnäppchen also! Unser Dank geht an Svenje und Christiane, die uns die Poster selbstlos zur Verfügung gestellt haben.

Thomas

 Poster aufgehangen