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Wir sind China!

Frei nach einer großen deutschen Tageszeitung verkünden wir heute stolz: Wir sind China!

Gestern haben wir unsere chinesische Website mitsamt einem Chinesisch-Englischen Wörterbuch freigeschaltet. Und das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Screenshot Chinese Homepage

Toll, oder? 🙂 Wer nun nach einem deutsch-chinesischen Wörterbuch fragt, dem sei gesagt: Gute Idee! Kommt! Wir verraten aber noch nicht, wann…

Schönes Wochenende an alle!

Andreas

欢迎!

欢迎使用中文的用户们来到bab.la

http://bab.la/cn/index.php

紫薇&云潇

Startup des Jahres: Wir sind die Nr. 1…

… in der Liste! OK, reißerischer Titel (wollte ich immer schon mal machen), ist nur eine alphabetische Auflistung von deutsche-startups. Aber immerhin, so nah dran waren wir noch nie 🙂 Also, aufraffen, liebe Leser und fleißig bei deutsche-startups kommentieren. Es sind viele gute Startups dabei, Ihr müsst also nicht nur für uns abstimmen 😉

Andreas

Startup des Jahres Wahl bei deutsche-startups
(Aufs Bild klicken für Großansicht)

Ja, ist denn heut’ schon…

… Weihnachten? Nein – besser! 🙂

Heute küren wir exklusiv die Wortspender des Monats Oktober. Wie jeden Monat verlosen wir unter unseren aktiven Nutzern 10 Wortspender-T-Shirts. Was muss man dazu tun? Mitmachen! Übersetzung vorschlagen, Übersetzung überprüfen oder gleich Sprachtest erstellen. Es lohnt sich.

Aus unserer Lostrommel haben wir diesen Monat folgende Gewinner gezogen: cLeo, Maultasche, Alexkautz, StefanSchulz, Tomas, Janne, rike, LaAnny, pleasuremachine, cuxi.

Die Gewinner dürfen sich bald über verfrühte Weihnachtspost von bab.la freuen.

Wir wiederum würden uns außerdem freuen, wenn Ihr uns zeigen würdet, wie kleidsam die Wortspender-T-Shirts sind. Will heißen: Schickt uns Fotos! Wortspender beim Sport, Wortspender beim Einkauf, Wortspender an der Fleischtheke, Wortspender in Action…

Soviel für den Moment

Thomas

Deutschstunde mit den Herren Mehdorn und Schell

Das Handelsblatt hat in seinem Blog einen netten Beitrag über den Tarifkonflikt bei der Bahn geschrieben. Der Blogbeitrag ist zwar nicht mehr ganz frisch, aber immer noch aktuell. Warum? Weil der Bahnkonflikt bekanntermaßen älter ist als die aktuelle Bundesligasaison und möglicherweise noch andauert, wenn der nächste Meister Bayern München (oder doch nicht?) heißt.

Warum hat der Tarifkonflikt überhaupt etwas Positives? Weil er uns zeigt, wie reich die deutsche Sprache ist. Reich? Reich an Ausdrucksmöglichkeiten!

Hand auf’s Herz: Wer kennt eigentlich den Unterschied zwischen einem “eigenen Tarifvertrag” und einem “eigenständigen Tarifvertrag“, wie die GdL ihn fordert? Niemand!

Naja, fast niemand. Laut GdL-Boss Manfred Schell besteht zwischen diesen beiden Wortungetümen ein “himmelweiter Unterschied”. Aha.

Leider hat ein Teil der deutschen Presse bei dieser Deutschstunde mit den Oberstudienräten Mehdorn und Schell nicht aufgepasst, denn es wird wild mit beiden Begriffen durch die Gegend geworfen.

Fazit: Das Chaos ist groß, und zwar nicht nur in den Bahnhöfen. Aber die ganze Sache hat zumindest für uns bei bab.la auch ihr Gutes. Voilà: Wir servieren einen neuen Wörterbuch-Eintrag unseres Nutzers Gerhard: eigenständiger Tarifvertrag – independent labor contract.

Soviel für den Moment,
Thomas

bab.las Wort des Monats Oktober

Neuer Monat, neues Glück. Wieder einmal scharen sich die Kandidaten wie I-Dötzchen um die Schultüten um die Wahl zu bab.las Wort des Monats. Folgende erlesene Kandidaten haben die strenge Vorauswahl überanstanden:

– das Skandal-Soufflé (Mit diesem Ausdruck bringt Henryk M. Broder das Möchtegern-Skandälchen um Eva Hermans Auftritt bei JBK auf den Punkt.)

– der Airboss (Die größte Tageszeitung der Welt glänzt mal wieder mit einem treffenden Titel für den Jungfernflug des größten Passagierflugzeuges der Welt.)

– der Medienmodul (Da ist er wieder, Leo Kirch, auferstanden aus Ruinen äh wie Phönix aus der Asche, mit einem spektakulären Vermarktungsdeal mit der Deutschen Fußball-Liga. By the way: Was genau ist eigentlich ein Medienmogul? Also, ein Mogul ist laut dem Langenscheidt Fremdwörterbuch ist ein “islamischer Herrscher mongolischer Herkunft in Indien.” Aha. Und warum druckt die deutsche Presse den Ausdruck “Medienmogul” einfach ab, ohne mal ein Sekündchen darüber nachzudenken, was sie da eigentlich tut?)

– die Kinderspitzel (Mein persönlicher Favorit. Die Familienministerin wollte Kinder und Jugendliche als Testkäufer von Alkohol und Zigaretten einsetzen, um den Jugendschutz zu schärfen. Das Vorhaben war in der Öffentlichkeit ähnlich beliebt wie die immer wieder versuchte Einführung des Tempolimits auf deutschen Autobahnen (hups, habe ich da etwa Autobahn geschrieben?) und wurde daher umgehend zurückgezogen. In diesem Zusammenhang fasst noch besser ist die Bezeichnung der Ministerin Ursula vdL als “Deutschlands Vorzeige-Brutkasten.” Böse, böse, aber lustig.)

– der German Reform Blues (Die Newsweek präsentiert einen Verriss der ehemals als “mächtigste Frau der Welt” betitelten deutschen Kanzlerin Angela. Da fühlen wir uns ein bisschen in die gute alte Zeit zurückversetzt, als unser Kanzler Helmut noch alle Probleme platt- äh ausgesessen hat.)

– die Streikgeschäfte (Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn ist älter als bab.la – und das will was heißen, har har. Jedenfalls zehrt der Streik der Lokführer nicht nur an den Kräften der Kunden, sondern ist auch für die Beteiligten aufreibend. Daher musste sich der Chef der Gewerkschaft GDL, Manfred Schell, in die Kur begeben. An dieser Stelle gute Besserung! Habe ich als Kunde eigentlich auch das Recht auf eine Kur, wenn mein Zug ausfällt? Jedenfalls übernimmt für die Dauer der Kur der Stellvertreter, Herr Weselsky, die sog. “Streikgeschäfte.” Aha. Was genau soll das sein?

– das Mitmach-Web (Auf Vorschlag unserer Nutzers Gerhard, vielen Dank an dieser Stelle dafür! Bei Google finden sich für diesen Ausdruck 142.000 Hits, für web 2.0 dagegen 663.000.000. Aber dafür hört es sich besser an als web 2.0!)

Die repräsentative Blitz-Umfrage im bab.la Büro hat einen einstimmigen (!) Sieger ergeben: Kinderspitzel.

Wir danken für die Beiträge und freuen uns auf den kommenden Monat mit weiteren Stilblüten der deutschen Sprache.

Soviel für den Moment,

Thomas